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Kulturfreundlichste Gemeinden im Bezirk und regionale Kulturarbeit in Niederösterreich

Die beiden Kultur.Region.Niederösterreich-Geschäftsführer Martin Lammerhuber und Edgar Niemeczek, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Kultur.Region.Niederösterreich-Geschäftsführerin Dorothea Draxler und Studienautor Roland Bässler (Donau-Universität Krems)

Die beiden Kultur.Region.Niederösterreich-Geschäftsführer Martin Lammerhuber und Edgar Niemeczek, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Kultur.Region.Niederösterreich-Geschäftsführerin Dorothea Draxler und Studienautor Roland Bässler (Donau-Universität Krems)

„Kulturarbeit ist Gemeinwesensarbeit im besten Sinne. Viele regionale Kulturvereine, Pfarren, Chöre, Volkstanzgruppen, Musikschulen, Museen, Künstlergruppen oder die Blasmusik leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Lebensqualität. Wie sehr diese regionale Kulturarbeit Auswirkungen auf den Lebensalltag in Niederösterreich hat, unterstreichen die nun vorliegenden Studienergebnisse.“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

Für 85% der Befragten zählt die regionale Kulturarbeit zu den absolut wichtigen Bereichen des Alltags.Kulturarbeit bietet Schlüsselqualifikationen wie Rücksichtnahme, Zuhören können oder ästhetische Bildung – alles was das Gemeinschaftsleben fördert“, so Edgar Niemeczek, Sprecher der Kultur.Region.Niederösterreich.

Die Rolle der Gemeinde für ein aktives kulturelles Leben wird durch die Prämierung der kulturfreundlichsten Gemeinden in den Bezirken Niederösterreichs unterstrichen. Die Kultur.Region.Niederösterreich lud alle Gemeinden ein, sich an dieser Wahl zu beteiligen: 151 Gemeinden aus allen 20 Bezirken Niederösterreichs reichten ein. Bewertet wurden die Bandbreite des Kulturangebots, besonders herausragende Kulturinitiativen sowie die Unterstützung der Kulturschaffenden durch die Gemeinde. Die Auszeichnung zur kulturfreundlichsten Gemeinde im Bezirk soll einerseits die Kulturarbeit in den Gemeinden hervorheben und zugleich Vereine und Gruppen für die ehrenamtliche Arbeit motivieren. Sie ist ein Dankeschön für und ein Bewusstmachen der vielfältigen Kulturarbeit. Die Auszeichnung der Preisträger erfolgt am 12. Jänner 2018. Auf Grund dieser Kriterien wurden folgende Gemeinden ausgezeichnet:

Bezirk Amstetten:                            
St. Peter in der Au

Bezirk Baden:                                  
Altenmarkt an der Triesting

Bezirk Bruck an der Leitha:                
Hainburg an der Donau

Bezirk Gänserndorf:                          
Gänserndorf

Bezirk Gmünd:                                 
Litschau

Bezirk Hollabrunn: 
Retz       

Bezirk Horn:                                    
Röschitz

Bezirk Korneuburg:                          
Sierndorf

Bezirk Krems:                                  
Langenlois

Bezirk Lilienfeld:                               
Lilienfeld

Bezirk Melk:                                    
Ybbs an der Donau

Bezirk Mistelbach:                            
Poysdorf

Bezirk Mödling:                                
Mödling

Bezirk Neunkirchen:                         
Pitten

Bezirk Scheibbs:                              
Reinsberg

Bezirk St. Pölten:                             
Rabenstein an der Pielach

Bezirk Tulln:                                    
Klosterneuburg

Bezirk Waidhofen/Thaya:                   
Waidhofen an der Thaya

Bezirk Wiener Neustadt:                    
Lichtenwörth

Bezirk Zwettl:                                  
Zwettl

Sonderpreis:
Stadt mit eigenem Statut Waidhofen an der Ybbs

Mit der Studie zur regionalen Kulturarbeit wurde der Stellenwert und die Bedeutung sowie das Image der regionalen Kulturarbeit auf wissenschaftlich fundierter Basis gehoben. Befragt wurden über 1.500 Personen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, also Personen, die in ihren Bereichen gut vernetzt sind und über eine starke Meinungsbildungskompetenz verfügen. Ihr Kulturinteresse kann als überdurchschnittlich hoch bewertet werden. Für die überwiegende Mehrheit der befragten Personen, für über 80%, steht regionale Kulturarbeit für die Erhöhung der Lebensqualität und für Persönlichkeitsentfaltung. Kultur macht das Leben auf dem Lande und in der Region für den Einzelnen und für die Gesellschaft attraktiver, denn (ehrenamtliche) Kulturarbeit leistet einen wichtigen Grundstein für ein glückliches und zufriedenes Leben. Mehr als ein Drittel der Befragten, etwa 35%, ist selbst aktiv in kulturellen Vereinen tätig. Zu den bekanntesten Kultureinrichtungen zählen Musikschulen, Musikvereine und Blasmusik gefolgt von Chören, Kulturvereinen, Bibliotheken und Archiven.

Anhand der Studienergebnisse lässt sich sagen, dass regionale Kulturarbeit auch ein bedeutender Bildungs- und Wirtschaftsfaktor ist. „Erst durch eine Stärkung der Kulturarbeit im ländlichen Raum ist eine Stärkung der Regionen möglich,“ so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Durch die Förderung der regionalen Kulturarbeit wird die Verbundenheit des Landes mit den Regionen und Gemeinden ausgedrückt.

 

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