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Regionalkultur braucht Zukunft

Martin Lammerhuber, Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich, Hermann Dikowitsch, Leiter der Abteilung Kunst und Kultur beim Amt der NÖ Landesregierung, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Peter Höckner, Obmann des NÖ Blasmusikverbandes (v.l.n.r) Foto: NLK Filzwieser

Neben den großen Kulturhäusern erlebte auch die Regionalkultur dramatische Einschränkungen durch die Coronapandemie. Rund 100.000 kulturell engagierte Freiwillige spürten die Auswirkungen auf ihre ehrenamtliche Arbeit. Mehr als ein halbes Jahr mussten Vereine, Blasmusik, Chöre, Laientheater, Volkstänzer, Brauchgruppen, Musikensembles auf Proben und Veranstaltungen verzichten. Obwohl auch die Kultur schnell digitale Formate entwickelte, konnten diese das Live-Erlebnis nicht ersetzten.

„Kultur lebt von Emotionen, Stimmung, Publikum, Staunen, Begegnungen und Austausch. Umso mehr freuen wir uns, dass wir schon bald wieder ganz viel mehr Kultur erleben können“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Martin Lammerhuber, Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich und Peter Höckner, Obmann des Blasmusikverbands Niederösterreich.

Welche Bedeutung Regionalkultur für das kulturelle Leben in den Orten und Gemeinden hat lässt sich am besten an einigen beeindruckenden Zahlen festhalten: 40.000 Chorsängerinnen und -sänger, 500 Blasmusikkapellen mit 26.000 Aktiven, 10.000 Volkstänzerinnen und -tänzer, 60.000 Musikschülerinnen und -schüler, 250.000 musisch Aktive, rund 2.000 Mitglieder Kulturvernetzung, 750 Museen und Sammlungen sowie 107 Bildungswerke sorgen für eine kulturelle Nahversorgung in ganz Niederösterreich und tragen zu einer Steigerung der Lebensqualität bei.

„Es ist wichtig, dass Chöre wieder singen können und die Blasmusik wieder zusammenkommt – dass es unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen behutsam wieder Regionalkultur, verbunden mit Live-Erlebnissen, gibt, die vor allem Nähe, Gemeinschaft und Freude schafft – zentrale Werte unseres Zusammenlebens. Der 19. Mai ist ein Hoffnungstag für die Regionalkultur und soll künftig ein Tag der regionalen Kultur sein“, bekräftigt Johanna Mikl-Leitner die Kraft persönlicher Kulturerlebnisse.  

„Kunst und Kultur dürfen auch in herausfordernden Zeiten nicht vernachlässigt, beiseitegeschoben oder geringgeschätzt werden. Darauf möchten wir mit der Aktion „Region braucht Kultur – Kultur braucht Region – Kultur braucht dich!“ aufmerksam machen“, so Martin Lammerhuber, Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich.

Mit großer Freude sieht auch die Blasmusik dem 19. Mai entgegen. „Unsere Mitglieder sind trotz der langen Pause hoch motiviert und bestens auf die neuen Voraussetzungen vorbereitet, unter denen Proben wieder möglich sind“, so Peter Höckner, Obmann des Blasmusikverbands Niederösterreich. Sowohl für Blasmusik als auch Chöre bedeutet das u. a. das Einhalten der 3-G-Regel (getestet, geimpft, genesen), 20 m² Regel, Anzeigepflicht ab 10 Personen eine Woche vor Beginn, Mindestabstand von 2 m bei haushaltsfremden Personen, Registrierungspflicht und das Tragen einer FFP2 Maske mit Ausnahme beim Singen oder Musizieren. „Damit regionale Kultur-Veranstaltungen möglichst sicher durchgeführt werden können, bieten wir mit Service Freiwillige www.service-freiwillige.at allen Ehrenamtlichen eine zentrale Beratungsstelle für Fragen rund um die Öffnungsschritte. Das geht von Infos zu Präventionskonzepten über die Anzeige bei der Gesundheitsbehörde der Bezirkshauptmannschaft bis hin zu Anregungen zur Wiederaufnahmedes Vereinslebens,“ kündigt Martin Lammerhuber intensive Beratungsmaßnahmen der Kultur.Region. Niederösterreich an.

Da bei Veranstaltungen mit über 50 Personen auch ein Covid-Beauftragten vorgeschrieben ist, bietet Service Freiwillige gemeinsam mit dem Roten Kreuz diese Ausbildung an.

Die Kultur.Region.Niederösterreich ist gemeinsam mit ihren Beteiligungen Volkskultur, Museumsmanagement, Musik & Kunst Schulen Management, BhW, Kulturvernetzung bestens auf die Öffnung vorbereitet.

 

 

 

 

 

Kultur Niederösterreich
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