Brotkrümelnavigation:
Dorfgemeinschaft Großaigen feierte ein Fest der Nachbarschaft
Ein fröhliches Fest der Begegnung wurde in Großaigen bei Mank gefeiert. Anlässlich des Tags der Nachbarschaft hatte die Kultur.Region.Niederösterreich dazu aufgerufen, persönliche Geschichten und Erlebnisse über eine gute Nachbarschaft zu teilen. Aus mehr als 8.000 Einsendungen wurde Großaigen als Gewinner eines großen Nachbarschaftsfest ausgewählt. Bei 200 frisch zubereiteten Burgern vom Foodtruck und gemütlichem Beisammensein feierten mehr als 150 Bewohnerinnen und Bewohner ihre starke Dorfgemeinschaft.
Die große Beteiligung am Gewinnspiel machte deutlich, wie wichtig persönliche Erlebnisse und ein gutes Miteinander sind. Vereine, Ehrenamtliche sowie engagierte Nachbarinnen und Nachbarn schaffen Orte der Begegnung und leisten damit auch einen wichtigen Beitrag gegen Einsamkeit und Isolation.
Als Ehrengast nahm Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner an den Feierlichkeiten teil und zeigte sich vom starken Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft in Großaigen beeindruckt. „Hier kennt man sich, hier hilft man sich und hier feiert man miteinander. Man spürt: Hier leben Menschen gerne“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Gerade in einer immer schnelleren und digitaleren Welt sei gelebte Nachbarschaft von besonderer Bedeutung: „Wir brauchen Orte, an denen miteinander geredet wird und nicht übereinander. Kein Algorithmus dieser Welt kann eine gute Nachbarschaft ersetzen.“
In Großaigen wird dieses Miteinander das ganze Jahr über gelebt – vom Maifest und Sonnwendfeuer über den Adventmarkt bis zum Mostviertler-Bike-Marathon. Auch in schwierigen Situationen, etwa bei Hochwasser oder anderen Notlagen, hält die Dorfgemeinschaft zusammen. Beim Nachbarschaftsfest standen daher die Menschen und ihr gemeinsames Engagement im Mittelpunkt. Obmann Tobias Perger vom Großaigner Sport- und Freizeitverein und Bürgermeister Martin Leonhardberger freuten sich über die positive Resonanz und die vielen Besucherinnen und Besucher.
„Mit der Initiative „Nachbarschaft leben“ wollen wir auch zukünftig persönliche und berührende Nachbarschaftsgeschichten vor den Vorhang holen und das gelebte Miteinander sichtbar machen“, betonte Kultur.Region.Niederösterreich-Geschäftsführer Martin Lammerhuber.
