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„Gustav klingt“ holt Gold bei „Mein Lied für … die Kinder dieser Welt“
Schwungvolle Mitmachlieder, berührende Liebesbekundungen und musikalische Ermutigungen für die Kleinsten der Gesellschaft gab es bei der Finalshow von „Mein Lied für … die Kinder dieser Welt“ in „Die Bühne“ Purkersdorf zu hören. Im umjubelten Finale des vierten Liedermacherinnen- und Liedermacher-Wettbewerbes der Kultur.Region.Niederösterreich widmeten sich die 13 Finalistinnen und Finalisten den Kindern, dem Kindsein und auch der Elternschaft in vielen Facetten und vielen Ausformungen – vom Song mit Gitarrenbegleitung über Halbplayback bis zur Disco-Performance und zum Auftritt mit Band.
Das Quartett Gustav klingt aus Pressbaum holte mit dem „Schlaflied“ musikalisches Gold. Für ihren A-cappella-Beitrag bekommen Ursula Gerstbach, Franz Alexander Langer, Doris Schillein und Bettina Bogdany 3.000 Euro und eine Produktion im Tonstudio von Song-Contest-Mehrfach-Teilnehmer Gary Lux. Das Trio Ringlspü – mit Musikern aus St. Veit, Tradigist und St. Pölten - landete auf Platz 2 und erhalten für ihr „Wie geht’s Leben“ 2.000 Euro. Bronze und 1.000 Euro gibt es für den Drittplatzierten, Mario Schenkermayr aus Ertl, der sein Lied „Du wirst verstehn“ zum Besten gab. Für Tanja Trappl (Platz 4) aus Immendorf („Kinder dieser Welt“) sowie Walter Sitz mit Tochter Emma und Antja Koala (Platz 5) aus Seitenstetten („Baucharbeiter-Song“) gibt es Gutscheine. Alle weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer landeten ex aequo auf dem sechsten Platz.
„Musik gehört gehört“
Kultur.Region.Niederösterreich-Geschäftsführer Martin Lammerhuber freute sich über das abwechslungsreiche Finale: „Wir unterstützen die große und vielfältige Musikszene in Niederösterreich, weil es uns ein großes Anliegen ist, menschengemachtes Talent zu fördern. Welche Kreativität in diese Lieder eingeflossen ist, ist überzeugend. Dass die Großen den Kleinsten ihre Stimme geben, ist berührend. Musik gehört gehört. Musikerinnen und Musiker müssen auf die Bühne. Wir stehen mit Rat und Tat hinter dieser großartigen Szene!“
Das „Schlaflied“ von Gustav klingt hat Bandmitglied Franz Alexander Langer als „echtes Schlaflied für meine Kinder geschrieben. Als erfrischende Alternative für die altbekannten Schlaflieder“. Das A-cappella-Arrangement kommt von Ursula Gerstbach, der Inhalt gelte für alle, so Gerstbach: „Ich habe im Publikum einige verdrückte Tränen gesehen. Ich glaube, das behütende und beschützende Schlaflied ist für Klein wie auch für Groß gültig.“
Große Vielfalt im Finale
Für den mittlerweile vierten Wettbewerb hatten Musikerinnen und Musiker aus ganz Niederösterreich 157 Lieder eingereicht. Nach einer Vorauswahl stellten sich 25 Acts dem Live-Casting im Seminar- und Ausbildungszentrum Atzenbrugg, die „Top 13“ durften weiter ins Finale: Angela Mair, Anita Krenn, Brennholz Rocks, Christian Lugmayr, Gustav klingt, Leona Fichtinger, Mario Schenkermayr, Philipp Schagerl, Ringelspü, Seelenverwandt, Tanja Trappl, Verena Gharibo und Walter Sitz.Mit Christian Lugmayr, Leona Fichtinger, Mario Schenkermayr, Tanja Trappl und Verena Gharibo sind Bewerb-erprobte Acts dabei, die bereits einmal oder mehrmals im Finale des Liedermacherinnen- und Liedermacher-Wettbewerbs standen.
Eine fachkundige Jury bewertete die Auftritte in der Finalshow: Musikmanager Charlie Bader, Sängerin und Vocalcoach Monika Ballwein, Musiker Erich Buchebner, Sängerin BirgitDenk, Gitarrist TomEder (Melissa Naschenweng, Astrid Wirtenberger), Volkskultur Niederösterreich-Geschäftsführer HaraldFroschauer, MarioKern von der Kultur.Region.Niederösterreich, Sänger und Mehrfach-Song-Contest-Teilnehmer GaryLux, Liedermacher PeterMeissner, Musik und Kunst Schulen Management-Geschäftsführerin Tamara Ofenauer-Haas, VeronikaSchicho von denSchick Sisters, Liedermacher JimmySchlager und AstridWirtenberger (Ex-„Seer“). Durch den Abend führte in bewährter Weise Moderator Andy Marek.
