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Regionalkultur versus Fußballkultur
Mit mehr als 500 Vereinen und 2.000 Mannschaften hat der Fußball in Niederösterreich eine Kraft und Breitenwirkung, die sich mit einer weiteren, tief verankerten Kultur vereint: der Regionalkultur mit mehr als 63.000 Musikschülern, 1.200 Chören, tausenden Bands, Formationen und Tanzgruppen, 800 Museen und Sammlungen, 260 Büchereien und insgesamt mehr als 250.000 Akteurinnen und Akteuren. Wiewohl der Fußballkultur und die regionale Kultur auf den ersten Blick unterschiedlich sind, vereint sie tatsächlich so einiges: Die einen tragen Tracht, die anderen Trikot. Die einen jagen in perfekter Abstimmung das runde Leder über den Rasen, die anderen sind eine eingeschweißte Band, Musikschulformation oder Künstlergruppe, die ihr Ziel und ihr Projekt nicht aus den Augen lässt.
Den Gemeinsamkeiten und Unterschieden beider Spielarten der Breiten- und Alltagskultur in Niederösterreich widmet sich die Kultur.Region.Niederösterreich anlässlich der Fußball-WM 2026 mit einer ultimativen und sportlichen Begegnung: „Regionalkultur versus Fußballkultur“ am Dienstag, 26. Mai, ab 14.30 Uhr (Einlass ist ab 13.30 Uhr) im NV-Forum in der Neue Herrengasse 10 im Landhausviertel. Bei der Diskussionsrunde dabei sind: ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Pröll, Diözesanbischof Alois Schwarz, UEFA-Beauftragte, Trainerin, Mentorin Irene Fuhrmann sowie Volkskultur Niederösterreich-Geschäftsführer Harald Froschauer.
Eine Keynote zum Thema wird Brigitta Schmidt-Lauber, Vorständin des Instituts für Europäische Ethnologie an der Uni Wien, halten. Mit von der Partie ist auch Kabarettist, Musiker und Schauspieler Markus Linder.
„Der Fokus wird sich in den nächsten Wochen bei vielen Menschen auf die Fußball-WM konzentrieren. Wir wollen bewusst einen anderen Ansatz wählen. Was verbindet? Was trennt? Was bleibt?“, betont Kultur.Region.Niederösterreich-Geschäftsführer Martin Lammerhuber. „Regionalkultur und Fußballkultur verbindet der Gemeinschaftsgeist, die Nachwuchsarbeit, das Fairplay, die Freiwilligenarbeit. Beide Bereiche würden ohne die vielen Freiwilligen nicht funktionieren.“
Anmeldung erbeten bis 20. Mai 2026: anmeldung(at)kulturregionnoe.at



